Wann ist man eigentlich gesund? Wenn man die Definition der WHO von Gesundheit zugrunde legt, nämlich vollständiges körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden, dann gibt es keine Gesunden auf der Welt. Es vergeht kaum ein Tag, an dem es nicht irgendwo zwickt, wir uns vielleicht ärgern oder niedergeschlagen sind und der Nachbar, der Chef oder die Schwiegermutter nerven. Und wenn wir unser Gesundheitssystem betrachten, besteht auch gar kein Interesse an zu vielen Gesunden, denn Geld kann man viel besser mit Kranken verdienen, oder mit solchen, die sich krank fühlen oder die Angst vor Krankheiten haben. So wird uns täglich eingeredet, dass wir irgendwelche medizinischen Untersuchungen brauchen, und bei diesen wird garantiert irgendein Grund gefunden, uns Medikamente zu verschreiben oder diese und jene weiteren Untersuchungen durchführen zu lassen, uns impfen zu lassen oder uns in irgendeine Behandlung zu begeben. Das Grundprinzip all dieser Maßnahmen ist mechanistisch. Wie bei einem Auto ist irgendein Teil defekt, und das muss repartiert werden und dann fährt die Karre wieder.Doch der menschliche Organismus ist keine Maschine, sondern ein unendlich komplexes Wesen aus Körper, Geist und Seele. Und dieses Wesen ist prinzipiell erst einmal gesund, gesund in seiner Einzigartigkeit, in seiner Komplexität, in seinem Sein, und es befindet sich in einem natürlichen Gleichgewicht. Erst wenn dieses Gleichgewicht gestört wird, beginnt Krankheit. Natürlich kann diese Störung von außen kommen, aber sie beginnt immer auch in unserem eigenen Kopf mit der Bereitschaft, krank zu werden. Das kann man sehr eindrücklich an den banalen Infektionskrankheiten erkennen. Manchmal sind wir einer Infektion ausgesetzt, z.B. durch engen Kontakt mit einem Erkrankten, und wir erkranken ein paar Tage später selbst. Ein andermal kann uns auch der enge Kontakt mit Infektiösen nichts anhaben. Wir sind immun.Irgendetwas muss unser Köper-Geist-Seele Wesen in diesen beiden Fällen anders machen. Einmal führt dieses „anders machen“ zur Erkrankung, einmal nicht. Manchmal können wir erkennen, was uns anfällig für Erkrankung macht, manchmal auch nicht. Es stellt sich die Frage, ob man dieses „anders machen“ bewusst beeinflussen kann und die Antwort ist ein klares „Ja“.Wir sind permanent sogenannten suggestiven Einflüssen ausgesetzt. Auf diese Weise funktionieren Propaganda und Werbung. Aber auch suggestive Effekte, die von uns selbst ausgehen, haben einen mächtigen Einfluss auf uns. Das bezeichnet man als Autosuggestion. Beispielsweise basiert der Effekt von Placebos auf Autosuggestion. Ziel dieses Workshops ist es, autosuggestive Effekte gezielt einzusetzen, um Krankheiten vorzubeugen und Krankheiten zu überwinden, bzw. noch mehr: Gesundheit selbst zu schaffen („Salutogenese“). Dazu werden wir zunächst krankmachende suggestive und autosuggestive Effekte betrachten, die uns die moderne Medizin täglich beschert, z.B. die ständige Angst, die uns eingeredet wird, und wie wir diese abstellen können. Dann steigen wir aktiv ein in Techniken des Mentaltrainings, Atemtechniken und bewusstes Manifestieren, um uns gesund, leistungsstark und beschwerdefrei zu fühlen, Schmerzen bewusst zu beeinflussen und abzustellen, Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Niedergeschlagenheit gezielt zu überwinden. Wir erfahren und verstehen die wissenschaftlichen Hintergründe dieser Techniken und, dass Autosuggestion nicht esoterischer Hokuspokus ist, sondern eine Technik, mit deren Hilfe wir unser eigenes Denken einzusetzen lernen, um unsere Ziele zu erreichen. Lasst euch inspirieren und mitnehmen auf diese Reise zu einem gesunden und erfüllten Leben!